Sicherheit

Gesundheit und Sicherheit haben für uns h?chste Priorit?t

Das Sicherheitsmanagement und die stete Weiterentwicklung der Sicherheitskultur sind eine wichtige Grundlage unternehmerischer Verantwortung im Bayer-Konzern. Die Pr?vention von Unf?llen und Ereignissen im Arbeitsalltag, beim Betrieb der Produktionsanlagen und auf Arbeits- und Transportwegen, bei denen Mensch und Umwelt zu Schaden kommen k?nnen, hat für uns h?chste Priorit?t.

?

chs-logo.png

Die Steuerung und Kontrolle für die Bereiche Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz (Health, Safety and Environment, HSE) obliegen konzernweit der Funktion Corporate Health, Safety & Environment (CHS). Diese ist dem für die Division Crop Science zust?ndigen Vorstandsmitglied zugeordnet. Diese Enabling Function legt Verantwortlichkeiten, Ziele, Leistungskennzahlen und Rahmenbedingungen fest. Dazu z?hlt die im April 2018 verabschiedete Konzernregelung ?HSE Management and HSE Key Requirements“ . Die kontinuierliche überprüfung und Anpassung der Konzernregelungen durch die Enabling Function HSE, verpflichtende, regelm??ige interne Audits und externe Zertifizierungen sorgen dafür, dass die Systeme an allen Standorten den jeweiligen Anforderungen entsprechen.

?

Mehr dazu erfahren Sie im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht, Seite 70.

?

Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz

Arbeitssicherheit und der Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiter sowie der Mitarbeiter von Kontraktoren, die unter direkter Bayer-Aufsicht arbeiten, umfasst die Verhütung von Arbeitsunf?llen und Berufskrankheiten, die Beurteilung von Gef?hrdungspotenzialen, ein umfassendes Risikomanagement sowie die Gestaltung eines gesunden Arbeitsumfelds.

?

Die Recordable Incident Rrate (RIR) sank 2020 konzernweit auf 0,32 Unf?lle pro 200.000 Arbeitsstunden, was weltweit 383 Arbeitsunf?llen entspricht (2019: 600). Statistisch gesehen ereignete sich jeweils ein berichtspflichtiger Arbeitsunfall nach mehr als 630.000 geleisteten Arbeitsstunden. 240 der insgesamt 383 Arbeitsunf?lle waren berichtspflichtige Arbeitsunf?lle mit Ausfalltagen. Die entsprechende Lost Time Recordable Incident Rate (LTRIR) sank 2020 auf 0,20. Die verst?rkte Heimarbeit, die im Rahmen der Schutzma?nahmen gegen die COVID-19-Pandemie ausgeweitet wurde, trug teilweise dazu bei, dass die Arbeitsunf?lle im Vergleich zum Vorjahr erheblich zurückgingen.

?

Mehr dazu erfahren Sie im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht, Seite 75.

?

Biologische Sicherheit

Unter biologischer Sicherheit verstehen wir entsprechend dem Leitfaden der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Biorisk-Management die Prinzipien, Technologien und Verfahren, die implementiert werden, um die unbeabsichtigte Exposition biologischer Materialien, die zu einer Gefahr für Mensch oder Umwelt werden k?nnten, zu verhindern. Auch der Missbrauch oder Diebstahl von biologischen Materialien wird durch entsprechende Ma?nahmen verhindert.

?

Prozesse zur Durchführung von Bewertungen und Ma?nahmen sind in einer Konzernregelung zur biologischen Sicherheit festgelegt, die sich an den Vorgaben der WHO orientiert. Sollten lokale Gesetze und Vorschriften strenger sein als die Vorgaben der Konzernregelung hat stets die strengere Variante Vorrang.

?

Mehr dazu erfahren Sie im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht, Seite 77.

?

Anlagensicherheit

Unser Ziel ist es, unsere Verfahren und Produktionsanlagen so sicher zu gestalten und zu betreiben, dass keine unvertretbaren Risiken für die Besch?ftigten, die Umwelt und die Nachbarschaft entstehen. Voraussetzung hierfür ist ein effektives System zur Gew?hrleistung der Anlagensicherheit, mit dem sich betriebliche Risiken erkennen, beseitigen, reduzieren und in ihren Auswirkungen begrenzen lassen. Wir arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Sicherheitskultur, der Kompetenz der Mitarbeiter und den weltweit gültigen Konzernregelungen zur Verfahrens- und Anlagensicherheit. Diese schreiben einheitliche Verfahren und Standards für die Risikobeurteilung und entsprechende Sicherheitsma?nahmen vor.

?

Als Frühindikator für Anlagensicherheitsereignisse verwenden wir bei Bayer seit 2019 die weltweit einheitliche Kennzahl ?Process Safety Incident Rate“ (PSI-R). Wir berichten diese Kennzahl nach den Vorgaben des Weltchemieverbands ICCA. Für 2020 weisen wir au?erdem erstmals im Einklang mit dem Bewertungssystem des ICCA eine ?Safety Incident Severity Rate“ (PSI-SR) aus.

?

Mehr dazu erfahren Sie im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht, Seite 78.

?

Transport- und Lagersicherheit

Die Transport- und Lagersicherheit ist Teil des HSE-Managements und wird von einem Netzwerk aus Experten und praxiserfahrenen Anwendern geführt, die unternehmensweit zusammenarbeiten.

?

Sicherheit bedeutet hier, dass Vorgehensweisen festgelegt sind, die sicherstellen, dass die Materialien entsprechend den einzuhaltenden Vorschriften und ihrem jeweiligen Gef?hrdungspotenzial gehandhabt, transportiert und gelagert werden und Logistik- und Lagerdienstleister angemessen ausgew?hlt werden. Details sind in den Konzernregelungen ?Transportsicherheit“, ?Warehousing“ und ?Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltschutz-Audits“ festgelegt. Zugrundeliegende Standards sind neben Bayer-internen Vorgaben die Regeln des internationalen Pflanzenschutzverbands CropLife International und die europ?ische Leitlinie für die gute Vertriebspraxis (Good Distribution Practice) für Humanarzneimittel.

?

Mehr dazu erfahren Sie im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht, Seite 79.

?

Notfall- und Krisenvorsorge

Wir schaffen sichere Arbeitsbedingungen und damit ein Umfeld, in dem unsere Mitarbeiter sicher und angstfrei arbeiten und ohne Risiko dienstlich international unterwegs sein k?nnen.

?

Au?ergew?hnliche Ereignisse werden nach einem konzernweit geltenden Standardverfahren im ?Bayer Emergency Response System“ erfasst und an das Global Security Operation Center gemeldet, welches die weiteren Schritte wie eine wirksame Informationssteuerung in die Wege leitet.

?

Die Bearbeitung solcher Ereignisse f?llt in die Zust?ndigkeit der konzernweiten Sicherheits- und Krisenorganisation bzw. der lokalen Gefahrenabwehr. Hierfür sind an den Standorten bzw. in den L?ndern organisatorische Vorkehrungen mit festgelegten Verantwortlichkeiten und Vorgehensweisen umgesetzt und in Schulungen kommuniziert worden.

?

Mehr dazu erfahren Sie im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht, Seite 80.

?

?