Glossar

A?B?C?D?E?F?G?H?I?J?K?L?M?N?O?P?Q?R?S?T?U?V?W?X?Y Z

200-Tage-Linie

Die Zweihundert-Tage Linie ist ein gleitender Durchschnitt, der aus den Schlusskursen der jeweils letzten 200 B?rsentage gebildet und im Rahmen der technischen Wertpapieranalyse genutzt wird.

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Abschreibungen

Methode, den Betrag der Wertminderung zu ermitteln, die durch Nutzung eines Verm?gensgegenstands im Laufe eines bestimmten Zeitraums eingetreten ist. Man unterscheidet u.a. die lineare Abschreibung (die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten werden gleichm??ig auf die voraussichtlichen Nutzungsjahre verteilt) und die degressive Abschreibung (die entsprechenden Betr?ge werden in fallende Raten aufgeteilt).

Ad-hoc-Berichterstattung

B?rsennotierte Unternehmen sind zur unverzüglichen Ver?ffentlichung von Tatsachen verpflichtet, die den Aktienkurs erheblich beeinflussen k?nnen (Ad-hoc-Mitteilung). Eine so genannte Ad-hoc-Mitteilung muss zun?chst den B?rsen sowie der BaFin (s. u.) übermittelt und im Anschluss dem Markt über weit verbreitete Nachrichtensysteme ver?ffentlicht werden. Damit soll ein Missbrauch von Insiderkenntnissen verhindert und die Markttransparenz erh?ht werden. Ein Versto? gegen die Vorschriften kann mit einer Geldbu?e geahndet werden.

ADR

Abkürzung für American Depositary Receipt.
Amerikanische Hinterlegungsurkunde, die anstelle einer ausl?ndischen Aktie an einer US-amerikanischen B?rse gehandelt wird. Ein wesentlicher Vorteil für US-Anleger liegt in der Notierung der ADRs in US$. Auch Dividenden werden in US$ gezahlt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche US-Investoren, die Aktien ausl?ndischer Unternehmen nur dann kaufen dürfen, wenn diese an einer amerikanischen B?rse gelistet sind.

ADS

Abkürzung für American Depositary Share.
Ein ADS ist ein auf Dollar ausgestellter Eigenkapitalanteil an einem Nicht-US-Unternehmen. Ein ADS repr?sentiert die Aktie des jeweiligen Unternehmens und tr?gt die Rechte an ihr. Hingegen ist ein ADR die tats?chliche Urkunde, die das Eigentum an einem oder mehreren ADSs dokumentiert. Die Begriffe ADS und ADR werden oft synonym verwendet.

Agio

Bei der Emission von Wertpapieren bezeichnet das Agio den Betrag, um den der Ausgabekurs den Nennbetrag übersteigt. Bei Aktienemissionen wird das Agio in der Bilanz im Eigenkapital unter dem Posten Kapitalrücklage ausgewiesen.

Akquisition

(lat. für: erwerben, anschaffen)
Kauf eines Unternehmens bzw. dessen Teilerwerb, um in den Besitz seiner Leistungselemente zu kommen und/oder um dessen Gesch?ft bestimmen und kontrollieren zu k?nnen.

Aktie

Aktien werden von Aktiengesellschaften (AG) oder Kommanditgesellschaften auf Aktien (KGaA) begeben. Der Inhaber bzw. Eigentümer einer Aktie (Aktion?r) ist am Grundkapital des Unternehmens beteiligt — prozentual oder in H?he des auf der Aktie ausgewiesenen Nennwerts. Zu den Grundrechten des Aktion?rs geh?ren u. a. das Teilnahme- und Stimmrecht bei der Hauptversammlung, das Recht auf Anteil am Unternehmensgewinn (Dividende) und das Bezugsrecht bei der Ausgabe junger Aktien.

Aktienanalyse

Untersuchung von Aktien für Zwecke der kurz- oder langfristigen Geldanlage. Nach bestimmten Kriterien versucht der Analyst, aus Daten der Vergangenheit und der Gegenwart Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des Aktienkurses zu ziehen. W?hrend sich die Fundamentalanalyse auf die Untersuchung der Unternehmensdaten sowie Daten des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes konzentriert, steht bei der technischen Aktienanalyse die Beobachtung von Kurs- und Umsatzverl?ufen im Vordergrund. Als Stufen der Aktienanalyse werden üblicherweise angesehen:
1. die eigentliche Analyse der relevanten Daten
2. die Prognose über zukünftige Ertragsentwicklung
3. die Bewertung der Aktie

Aktienarten

Aktien werden in der Regel nach folgenden Kriterien klassifiziert:
(1) Nach Art der Zerlegung des Grundkapitals:
a) Nennwertaktien lauten auf einen festen Geldbetrag.
b) Nennwertlose Aktien (Stückaktien) lauten auf einen bestimmten Anteil, z. B. 1/1.000 am Grundkapital.
(2) Nach Art der Eigentumsübertragung:
a) Inhaberaktien k?nnen durch einfache Einigung und übergabe übertragen werden. Bei
b) Namensaktien erfordert die Eigentumsübertragung einen übertragungsvermerk im Aktienbuch der Gesellschaft.
Für die übertragung von so genannten
c) vinkulierten Namensaktien ist die
Zustimmung des Vorstands erforderlich.
(3) Nach Umfang der verbrieften Rechte:
a) Stammaktien (St?mme) verbriefen den Inhabern s?mtliche Rechte gem?? dem Aktiengesetz. Bei b) Vorzugsaktien (Vorzüge) ist das Stimmrecht meist ausgeschlossen, dafür stehen dem Vorzugsaktion?r eine h?here Dividende oder andere Vorrechte zu.
Das Grundkapital der Bayer AG ist ausschlie?lich in Stammaktien aufgeteilt. Dabei handelt es sich um nennwertlose Namensaktien.

Aktiengesellschaft (AG)

Unternehmen, dessen Grundkapital in einzelne Aktien aufgeteilt ist. Oft ist eine Vielzahl von Aktion?ren auch mit kleinen Betr?gen an einer AG beteiligt. Man spricht dann von einer Publikumsgesellschaft. Die Haftung des Aktion?rs beschr?nkt sich jeweils auf die H?he seines Aktienanteils. Bei b?rsennotierten Aktiengesellschaften kann der Aktion?r seine Aktie jederzeit über ein Kreditinstitut an der B?rse verkaufen. Die Organe der Aktiengesellschaft sind: Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung (HV). Um die Interessen der Aktion?re zu schützen, unterliegen Aktiengesellschaften besonderen Publizit?tspflichten. Sie müssen zum Beispiel den Jahresabschluss ver?ffentlichen und Gesch?ftsvorf?lle bekannt geben, die den Aktienkurs erheblich beeinflussen k?nnten.

Aktiengesetz

Im Aktiengesetz sind die rechtlichen Grundlagen von auf Aktien basierenden Kapitalgesellschaften, d.h. der Aktiengesellschaft (AG) und der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA), sowie die Grundlagen des Konzernrechts festgelegt.

Aktienindex

Aktienindizes fassen die Kurs- oder Wertentwicklung mehrerer Aktien zusammen. Dabei werden die einbezogenen Aktien nach bestimmten Kriterien bspw. anhand ihrer Marktkapitalisierung im Index gewichtet.
Die Indizes k?nnen entweder als Kursindex (zum Beispiel FAZ-Aktienindex) berechnet werden, bei dem nur die Kursentwicklung der Aktie berücksichtigt wird oder aber als Performance-Index (zum Beispiel DAX), bei dem zus?tzlich auch Dividenden und Bezugsrechte bei Kapitalerh?hungen berücksichtigt werden. Performance-Indizes erfassen somit die gesamte Wertentwicklung der im Index enthaltenen Aktien.
Für Performance-Vergleiche wird h?ufig die Performance der einzelnen Aktie der des Indexes gegenübergestellt.

Aktienkurs

Der an der B?rse notierte Preis einer Aktie, der sich durch Angebot und Nachfrage bildet.

Aktion?r

Anteilseigner einer auf Aktien basierenden Kapitalgesellschaft.

Aktion?rsbrief

Viertelj?hrliche Publikation, in der Bayer einen Zwischenbericht über die Gesch?ftsentwicklung des Konzerns im ersten, zweiten und dritten Quartal eines Gesch?ftsjahres abgibt. Nach Abschluss des vierten Quartals legt das Unternehmen den Gesch?ftsbericht über das abgelaufene Gesamtjahr vor.

Anleihe

(engl.: Bond)
Schuldverschreibung, die das Recht auf Rückzahlung des Nennwerts zuzüglich einer Verzinsung verbrieft. Anleihen werden von der ?ffentlichen Hand, von Kreditinstituten oder Unternehmen ?begeben“ und über Banken verkauft. Sie dienen dem Emittenten zur langfristigen Finanzierung durch Fremdkapital. Der Gesamtbetrag einer Anleihe teilt sich in kleinere Teilbetr?ge auf. Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale einer Anleihe sind: Laufzeit, Zinszahlung und Art der Verzinsung.

Asset Deal

Akquisition eines Unternehmens, bei der nicht die Anteile/Eigenkapitaltitel des Unternehmens erworben sondern die einzelnen Verm?genswerte und ggf. auch Schulden auf den Erwerber übertragen werden

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat (AR) ist neben Vorstand und Hauptversammlung eines der drei gesetzlich vorgeschriebenen Organe der AG, dem unter anderem die überwachung der Gesch?ftsführung obliegt. AR-Mitglieder dürfen nicht gleichzeitig dem Vorstand angeh?ren; sie müssen nicht Aktion?re der betreffenden AG sein. Die Gr??e des AR ist gesetzlich festgelegt und h?ngt von der Mitarbeiterzahl ab. Bei Bayer werden die 20 AR-Mitglieder jeweils zur H?lfte von der Kapital- bzw. von der Arbeitnehmerseite bestimmt. Die Vertreter der Kapitalseite werden von der Hauptversammlung gew?hlt, die Arbeitnehmer bestimmen ihre Vertreter in einem indirekten Verfahren über Wahlm?nner.

Au?erplanm??ige Abschreibung

Aufwandswirksame Minderung des Buchwertes eines Verm?genswertes auf einen niedrigeren beizulegenden Zeitwert über eine etwaige planm??ige Abschreibung hinaus.

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BaFin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit Sitz in Bonn und Frankfurt ist aus der Fusion der ehemaligen Aufsichtsbeh?rden für das Kredit-, das Wertpapier- und das Versicherungswesen entstanden. Ihre Aufgabe ist es, die Funktionsf?higkeit, Stabilit?t und Integrit?t des gesamten deutschen Finanzsystems zu sichern. Daneben soll sie Kunden und Anleger schützen und Verhaltensstandards durchsetzen, die das Vertrauen in die Finanzm?rkte wahren (Marktaufsicht).

Baisse (B?renmarkt)

Allgemeiner, meist l?nger anhaltender kr?ftiger Rückgang der Aktienkurse. Gegensatz zu Hausse.

Bardividende

Den Teil der Dividende, der — nach Abzug der K?rperschaftsteuer — tats?chlich an den Aktion?r ausgezahlt wird, bezeichnet man als Bardividende.

Basispunkte

Einheit zur Bemessung von Zinss?tzen, wobei 100 Basispunkte einem Prozentpunkt entsprechen.

Bedingtes Kapital

Zur Umwandlung in eine Erh?hung des Grundkapitals bestimmter Betrag, der durch die Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft mit einer Stimmenmehrheit und einer Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals genehmigt werden muss. Bedingtes Kapital steht meist im Zusammenhang mit Wandel- und Optionsanleihen oder einem Aktienoptionsprogramm und führt nur insoweit zu einer Erh?hung des Grundkapitals, wie von einem Umtausch- oder Bezugsrecht Gebrauch gemacht wird.

Belegschaftsaktien

Aktien, die in der Regel zu Vorzugskonditionen an die eigenen Mitarbeiter ausgegeben werden. Das Ziel ist es, die Besch?ftigten individuell und unmittelbar am wirtschaftlichen Erfolg, aber auch am unternehmerischen Risiko der Gesellschaft zu beteiligen.

Benchmark

(engl. für: Prüfstein, Ma?stab)
Eine Benchmark dient als Basis für eine Erfolgsbeurteilung. Benchmarking nennt man die Methode und den Vorsatz, sich an den Besten zu orientieren und von ihnen zu lernen.

Bereinigtes Ergebnis je Aktie (Core Earnings per Share – Core EPS)

Das bereinigte Ergebnis je Aktie berechnet sich aus dem Ergebnis je Aktie zuzüglich / abzüglich Abschreibungen / Wertaufholungen von immateriellen Verm?genswerten und au?erplanm??igen Abschreibungen / Wertaufholungen von Sachanlagen, zuzüglich / abzüglich Sonderaufwendungen / Sonderertr?ge (ohne Abschreibungen / Wertaufholungen) sowie zuzüglich / abzüglich der darauf bezogenen Steuereffekte sowie den auf andere Gesellschafter entfallenden Anteil der vorgenommenen Anpassung. Die Kennzahl erm?glicht die Vergleichbarkeit der Performance im Zeitablauf. Sie ist nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert.

Bezugsrecht

Recht der Aktion?re, bei einer Kapitalerh?hung entsprechend ihrem Anteil am bisherigen Grundkapital ?junge“ Aktien zu erhalten, damit ihr relativer Anteil am Grundkapital bestehen bleibt.

Bilanz

Die Bilanz ist eine vollst?ndige Verm?gensaufstellung zu einem bestimmten Stichtag, an der man die Leistungskraft eines Unternehmens misst. Dabei wird die Mittelverwendung, also das Verm?gen (Aktiva), der Mittelherkunft (Passiva) gegenübergestellt, sodass auch die Finanzierungsstruktur des Unternehmens abgebildet wird. Die Bilanz ist neben anderen Bestandteilen wie der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Finanzierungsrechnung Teil des Jahresabschlusses.

Blue Chip

Amerikanischer B?rsenausdruck für die Aktie eines gro?en, besonders substanz- und ertragsstarken Unternehmens. Der Ausdruck stammt aus der Spielkasinobranche: Dort sind die Jetons mit dem h?chsten Wert blau.

Bonit?t

Fachausdruck für Kreditwürdigkeit.

B?rse

Markt für Wertpapiere, Devisen, Waren und Derivate. Die weltweit gr??te Wertpapierb?rse ist die New York Stock Exchange an der Wall Street. In Deutschland findet der Handel vor allem in Frankfurt statt, daneben bestehen Regionalb?rsen in Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Hannover, Berlin und München. Der klassische Parketthandel verliert seit Jahren an Bedeutung gegenüber elektronischen Handelssystemen wie dem XETRA-System der Frankfurter B?rse.

B?rseneinführung

Siehe Listing
Auch Marktkapitalisierung. Marktwert eines b?rsennotierten Unternehmens. Die B?rsenkapitalisierung berechnet sich aus der Anzahl der Aktien eines Unternehmens multipliziert mit dem aktuellen Aktienkurs.

BRIC

Abkürzung für Brasilien, Russland, Indien und China.
Unter den BRIC-Staaten werden die aufstrebenden Volkswirtschaften Brasilien, Russland, Indien und China subsummiert, denen aufgrund ihres Wachstumspotenzials z.T. eine besondere Bedeutung geschenkt wird.

Brutto-Cashflow (BCF)

Der Brutto-Cashflow errechnet sich aus dem Ergebnis nach Ertragsteuern zuzüglich Ertragsteueraufwand und zuzüglich Finanzergebnis abzüglich gezahlter bzw. geschuldeter Ertragsteuern zuzüglich Abschreibungen abzüglich Wertaufholungen zuzüglich bzw. abzüglich Ver?nderungen der Pensionsrückstellungen abzüglich Gewinne bzw. zuzüglich Verluste aus dem Abgang von langfristigen Verm?genswerten abzüglich Gewinne aus der Neubewertung bisheriger Verm?genswerte bei stufenweisem Unternehmenserwerb. Die Position Ver?nderung der Pensionsrückstellungen umfasst sowohl die Korrektur nicht zahlungswirksamer Effekte im EBIT als auch Auszahlungen aufgrund unserer Pensionsverpflichtungen. Diese Kennzahl ist nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert.

Brutto-Cashflow-Hurdle

Die BCF-Hurdle ist der Betrag, der aus dem Mittelzufluss erwirtschaftet werden muss, damit die Reproduktions- und Verzinsungsansprüche der Kapitalgeber erfüllt werden k?nnen.

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CAGR

Abkürzung für compound annual growth rate (engl. für: durchschnittliche j?hrliche Wachstumsrate)

Call-Option

Das Recht, Aktien innerhalb einer bestimmten Frist oder zu einem bestimmten Zeitpunkt für einen vorher vereinbarten Betrag (Basispreis) zu kaufen.

Cash Flow Return on Investment (CFRoI)

Der Cashflow Return on Investment bildet das Verh?ltnis der in der Periode erwirtschafteten Zahlungsmittelüberschüsse (Brutto-Cashflow) abzüglich der Reproduktionsansprüche der Kapitalgeber dividiert durch das eingesetzte Kapital (Investitionswert) ab und stellt somit die Kapitalrentabilit?t der Periode dar.

Cash Value Added (CVA)

Diese Kennzahl ergibt sich aus der Differenz von Brutto-Cashflow und der Brutto-Cashflow-Hurdle und ist somit der Teil des Brutto-Cashflows, der über die Verzinsungs- und Reproduktionsansprüche hinausgeht. Ist der Cash Value Added positiv, so konnten die Reproduktions- und Verzinsungsansprüche der Kapitalgeber erfüllt und Wert für das Unternehmen geschaffen werden.

Cashflow

(engl. für: Kapitalfluss)
Kennzahl zur Beurteilung der Finanzkraft eines Unternehmens. In der Finanzierungsrechnung wird neben dem Brutto-Cashflow auch der Cashflow aus operativer T?tigkeit (Netto-Cashflow) ausgewiesen, der angibt, in welcher H?he Mittelzuflüsse aus der betrieblichen T?tigkeit zur Finanzierung von Investitionen sowie zur Schuldentilgung und Gewinnausschüttung (Dividendenzahlung) zur Verfügung stehen. Zus?tzlich ist der Cashflow aus investiver T?tigkeit und aus Finanzierungst?tigkeit angegeben.

CDAX

Seit 1993 ver?ffentlicht die Deutsche B?rse AG den Composite-Dax (CDAX), der alle Aktien enth?lt, die an der Frankfurter B?rse im General oder Prime Standard gelistet sind. Der CDAX wird als Kurs- und Performance-Index ermittelt.

CFRoI

Siehe Cash Flow Return on Investment (CFRoI)

Chartanalyse

Technik zur Analyse und Prognose von Kurs- und Zinsverl?ufen auf den Finanzm?rkten auf der Basis der historischen Kursentwicklung.

Commercial-Paper-Programm

(engl. für Geldmarktpapiere) Commercial Paper (CP) sind unbesicherte, kurzfristige Schuldverschreibungen, die in der Regel auf abgezinster Basis ausgegeben und zum Nennwert zurückbezahlt werden. Sie dienen der flexiblen und kurzfristigen Finanzierung am Kapitalmarkt. Das Bayer-Commercial-Paper-Programm erm?glicht eine Emission sowohl am US-amerikanischen als auch am europ?ischen Commercial-Paper-Markt.

Computerhandel

Vermittlung von Wertpapier-Kauf- und Verkaufsauftr?gen durch ein zentrales Computernetz. W?hrend an der Pr?senzb?rse der Kursmakler dafür zust?ndig ist, Angebot und Nachfrage abzustimmen, übernimmt diese Aufgabe im Computerhandel ein Zentralrechner.

Continued Operations

(engl. für: fortzuführendes Gesch?ft)
Im Gegensatz zu den Discontinued Operations oder dem nicht fortzuführenden Gesch?ft werden bei der Umsatz- und Gewinnausweisung der Continued Operations nur diejenigen Gesch?ftst?tigkeiten einbezogen, die auch künftig zu den operativen Gesch?ften gez?hlt werden k?nnen.

Corporate Compliance

Corporate Compliance umfasst gesetzliche und unternehmensspezifische Regelungen zum verantwortungsbewussten und gesetzm??igen Handeln.

Corporate Governance

(engl. für: verantwortungsvolle Unternehmensführung und -kontrolle)
Corporate Governance bezeichnet die langfristig ausgerichtete, verantwortungsvolle und transparente Leitung und Kontrolle eines Unternehmens. In Deutsch-land enth?lt der Deutsche Corporate Governance Kodex die wesentlichen Grund-s?tze zur Leitung und über-wachung b?rsennotierter Gesellschaften.

Credit Default Swaps (CDS)

CDS erlauben den Handel mit Kreditrisiken. Sie ?hneln Versicherungen gegen Ausf?lle von Unternehmensanleihen oder ?hnlichen Kreditpapieren.

CUSIP-Nr.

Wertpapierkennnummer (WKN) in den USA.

CVA

Siehe Cash Value Added (CVA)

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DAX?-Index

Der 1988 entwickelte Index enth?lt die 30 gr??ten und umsatzst?rksten deutschen Aktien und ist damit der Leitindex der Deutschen B?rse. Gewichtet werden die Aktien-Werte mit dem in Streubesitz befindlichen, b?rsenzugelassenen Aktienkapital. Neben dem DAX?, in dem auch die Bayer AG vertreten ist, gibt es eine Reihe von weiteren deutschen Indizes, z. B. den MDAX? mit Unternehmen, die den im DAX? notierten Firmen hinsichtlich Orderbuchumsatz und Marktkapitalisierung folgen, und den TecDAX? für Technologieunternehmen.

Delta Cash Value Added (Delta CVA)

Diese Kennzahl gibt die Ver?nderung des Cash Value Added von einer Periode zur n?chsten wieder. Ein positiver Delta CVA bedeutet, dass die Gesch?ftseinheit im Vergleich zur Vorperiode Wert geschaffen bzw. weniger Wert vernichtet hat.

Depot

Einrichtung der Kreditinstitute zur Verwaltung von Wertpapieren für ihre Kunden. Wertpapiere k?nnen bei einer Wertpapiersammelbank (Girosammeldepot) oder für jeden Kunden gesondert in einem Streifband (Streifbanddepot) verwahrt werden; ersteres ist die übliche und deutlich kostengünstigere Form.

Desinvestition

(auch: Divestment) Ver?u?erung. Gegenteil von Investition bzw. Akquisition.

Devisen

Ansprüche auf Zahlungen in fremder W?hrung an ausl?ndischen Pl?tzen, meist in Form von Guthaben an ausl?ndischen Banken oder im Ausland zahlbare Wechsel bzw. Schecks. Auf fremde W?hrung lautende Banknoten und Münzen sind keine Devisen, sondern Sorten.

Directors' Dealings

Zum 1. Juli 2002 trat das Vierte Finanzmarktf?rderungsgesetz in Kraft. Unter dem Stichwort "Directors' Dealings" sehen die Mitteilungs- und Ver?ffentlichungspflichten (§ 15a Wertpapierhandelsgesetz) vor, dass Gesch?fte in Wertpapieren der eigenen Gesellschaft, die eine H?he von 25.000 Euro überschreiten, von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern b?rsennotierter Gesellschaften und ihren Ehepartnern, eingetragenen Lebenspartnern und Verwandten ersten Grades unverzüglich zu ver?ffentlichen sind.

Discontinued Operations

Nicht-fortzuführendes Gesch?ft, Gegenteil von Continued Operations. Gesch?ft das ver?u?ert wurde oder in naher Zukunft ver?u?ert werden soll.

Diversifikation

Expansion des Portfolios eines Unternehmens auf neue Leistungsbereiche, die meist im Zusammenhang mit der bisherigen Leistungspalette stehen.

Dividende

Die Dividende ist der Gewinn, der anteilig für eine Aktie von der Aktiengesellschaft ausgeschüttet wird. über die Dividendenh?he und ihre Auszahlung entscheidet die Hauptversammlung.

Dow Jones Index

Der Dow Jones Industrial Index (DJII) ist der bekannteste Index der New York Stock Exchange und spiegelt — analog zum DAX — die Kursentwicklung von 30, für die US-Wirtschaft sehr bedeutsamen Aktien wider. Er wird seit 1897 von der B?rsenzeitung des Verlags Dow Jones & Comp. berechnet. Die Gewichtung der Aktien erfolgt anhand ihrer absoluten Kurswerte.

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EBIT

EBIT - Earnings before Interest and Taxes. Das EBIT bezeichnet das Ergebnis nach Ertragsteuern zuzüglich Ertragsteueraufwand und zuzüglich Finanzergebnis. Die Kennzahl ist nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert.

EBIT vor Sondereinflüssen

EBIT zuzüglich Sonderaufwendungen und abzüglich Sonderertr?ge. Die Kennzahl ist nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert.

EBITDA

EBITDA - Earnings before Interest, Taxes, Depreciation & Amortization. Das EBITDA berechnet sich aus dem EBIT zuzüglich der in der Periode erfolgswirksam erfassten planm??igen und au?erplanm??igen Abschreibungen bzw. abzüglich der Wertaufholungen von immateriellen Verm?genswerten und Sachanlagen. Die Kennzahl ist nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert.

EBITDA vor Sondereinflüssen

EBITDA zuzüglich Sonderaufwendungen und abzüglich Sonderertr?ge. Die Kennzahl ist nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert.

EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen

Division von EBITDA vor Sondereinflüssen durch die Umsatzerl?se. Die Kennzahl ist nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert.

Effekten

B?rsenf?hige Wertpapiere

Effektive Stücke

Physisch vorhandene, gedruckte Effekten

Eigenkapital

Im Gegensatz zum Fremdkapital jene Mittel, die von den Eigentümern eines Unternehmens zu dessen Finanzierung aufgebracht oder als erwirtschafteter Gewinn im Unternehmen belassen wurden. Eigenkapital steht dem Unternehmen im Gegensatz zu Fremdkapital grunds?tzlich unbefristet zur Verfügung.

Eigenkapital-Rendite

Return on Equity.
Verh?ltnis von Ergebnis (Jahresüberschuss ohne Anteile Konzernfremder) zu eingesetztem bilanziellen Eigenkapital. Die Eigenkapitalrendite gibt Auskunft zur Ertragslage des Unternehmens, vergleichbar den Zinsen einer Geldanlage.

Emerging Markets

Sammelbezeichnung für die Wertpapierm?rkte der jungen, aufstrebenden Volkswirtschaften Lateinamerikas, Asiens und Afrikas.

Emission

(lat. emittere = hinausschicken)
Ausgabe neuer Wertpapiere, insbesondere von Aktien und Anleihen. Den Ausgabepreis nennt man Emissionskurs.

Emissionskurs

Der Preis, zu dem eine Aktie von der Aktiengesellschaft bei einer Kapitalerh?hung oder einem B?rsengang ausgegeben wird.

EMTN und Multi-Currency-EMTN-Programm

Beim Euro-Medium-Term-Notes (EMTN)-Programm handelt es sich um eine Dokumentationsplattform, die es Bayer erm?glicht, innerhalb kürzester Zeit Wertpapiere auf dem globalen Kapitalmarkt zur Beschaffung von Fremdkapital zu begeben. Laufzeit, W?hrung und Ausstattung lassen sich sehr flexibel ausgestalten.

Ergebnis je Aktie (Earnings per Share – EPS)

Das Ergebnis je Aktie ergibt sich aus der Division des Konzernergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien. Die Berechnung erfolgt nach IAS 33.

Euro-Stoxx 50

Aktienindex, der einen überblick über die branchenübergreifende Entwicklung in der europ?ischen W?hrungsunion geben soll. Der Index enth?t 50 Blue Chips aus 14 verschiedenen L?ndern und bildet die Basis für weitere Euro-Stoxx 50 Subindizes. Grundlage für die Gewichtung ist die Free Float Marktkapitalisierung, wobei die maximal m?gliche Gewichtung eines Werts auf 10% beschr?nkt ist.

Exchange-traded fund (ETF)

An der B?rse gehandelter Investmentfonds, der in der Regel passiv verwaltet wird. Demnach wird das Kapital proportional zur Zusammensetzung eines Indizes und nicht auf Basis von Wertpapieranalysen investiert, wodurch verh?ltnism??ig geringere Verwaltungskosten entstehen.

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F & E

Abkürzung für Forschung und Entwicklung. Siehe R & D.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis setzt sich aus dem Zinsergebnis, dem Beteiligungsergebnis und sonstigen finanziellen Aufwendungen und Ertr?gen zusammen. Es wird in der GuV unterhalb des operativen Ergebnisses ausgewiesen.

Finanzierungsrechnung

Die Finanzierungsrechnung (auch: Kapitalflussrechnung) stellt Ausgaben und Einnahmen sowie den Ausgaben- bzw. Einnahmenüberschuss innerhalb eines Gesch?ftsjahres dar (vgl. Cashflow).

Fortzuführendes Gesch?ft

Im Gegensatz zum nicht fortgeführten Gesch?ft werden bei der Umsatz- und Gewinnausweisung aus fortzuführendem Gesch?ft nur diejenigen Gesch?ftst?tigkeiten einbezogen, die auch künftig zu den operativen Gesch?ften gez?hlt werden k?nnen.

Forward

Ein Forward ist ein Termingesch?ft analog zum Future, das allerdings nicht an der B?rse gehandelt wird.

Free Float

(engl. für: Streubesitz)
Prozentualer Anteil der von einer AG ausgegebenen Aktien, der nicht im Besitz von Gro?aktion?ren ist.

Fremdkapital

Summe aller Verbindlichkeiten und Rückstellungen eines Unternehmens. Man unterscheidet zwischen kurzfristigem Fremdkapital (z. B. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) und langfristigem Fremdkapital (z. B. Anleihen).

FTSE-100-Index

Meistbeachteter Aktienindex der Londoner B?rse. Nach der Marktkapitalisierung gewichtet, umfasst der FTSE-100-Index 100 der wichtigsten Finanz- und Industrieaktien Gro?britanniens, die an der London Stock Exchange gelistet sind.

Future

Ein an der B?rse handelbares Termingesch?ft, bei dem der Basiswert, die Quantit?t und Qualit?t, der Termin und der Preis über die künftig zu erbringende Leistung bereits bei Vertragsabschluss feststeht. Im Gegensatz zum Optionsschein verbrieft ein Future nicht das Recht sondern die Pflicht zur künftigen Leistungserfüllung.

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Genehmigtes Kapital

Zur Umwandlung in eine Erh?hung des Grundkapitals bestimmter Betrag, der durch die Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft mit Stimmenmehrheit und einer Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals genehmigt werden muss. Genehmigtes Kapital erm?chtigt den Vorstand, eine Kapitalerh?hung innerhalb eines Zeitraums von h?chstens fünf Jahren nach der Genehmigung durchführen zu k?nnen.

Gesch?ftsjahr

Zeitraum, für den der Jahresabschluss eines Unternehmens aufgestellt werden muss. Die Dauer eines Gesch?ftsjahres darf zw?lf Monate nicht überschreiten.

Gewinn je/pro Aktie

(Siehe: Ergebnis je Aktie)

Gewinn vor/nach Steuern

Bekanntgabe des Gewinns ohne Berücksichtigung/mit Berücksichtigung der steuerlichen Belastungen. Der Gewinn vor Steuern erm?glicht einen besseren Vergleich sowohl zu den Ergebnissen anderer Gesch?ftsjahre als auch zu den Ergebnissen anderer Unternehmen.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist die Gegenüberstellung der Aufwendungen und Ertr?ge, die in einem bestimmten Zeitraum — in der Regel ein Quartal oder ein Gesch?ftsjahr — angefallen sind. übersteigt die Summe aller Ertr?ge die Summe der Aufwendungen, hat das Unternehmen einen Gewinn erzielt. Im umgekehrten Fall ergibt sich ein Verlust.

Gewinnmarge

Gewinn, z. B. Jahresgewinn eines Unternehmens, ausgedrückt in Prozent des Umsatzes. Unterschieden wird zwischen Brutto- und Nettogewinnmarge, d. h. ob der Gewinn vor oder nach Steuern betrachtet wird.

Gewinnrücklage

Nettogewinne, die nach Auszahlung der Dividende im Unternehmen verbleiben bzw. thesauriert werden.

Globalurkunde

Bei der Globalurkunde werden zur technischen Vereinfachung eine Vielzahl von Aktien, die in Einzelurkunden verbrieft sind, in einer Sammelurkunde zusammengefasst und die Auslieferung von Einzelstücken ausgeschlossen.

Grundkapital

Aktienkapital einer AG, das zahlenm??ig dem Nennwert aller ausgegebenen Aktien entspricht. In der Bilanz wird es als ?Gezeichnetes Kapital“ auf der Passivseite ausgewiesen. Das Grundkapital der Bayer AG in H?he von 2.515.005.649,92 Euro ist eingeteilt in 982.424.082 auf den Namen lautende Stückaktien.

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Hauptversammlung (HV)

H?chstes Organ der Aktiengesellschaft, das durch den Vorstand einberufen wird. Mindestens einmal j?hrlich versammeln sich die Aktion?re zur Hauptversammlung. Die HV fasst Beschlüsse über die Verwendung des Bilanzgewinns, über Kapitalma?nahmen, über Satzungs?nderungen und andere grunds?tzliche Fragen. Die HV w?hlt den Abschlussprüfer und die Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat. Nur die HV kann Vorstand und Aufsichtsrat entlasten. Die Vorschl?ge zur Tagesordnung werden in der Einberufung zur Hauptversammlung ver?ffentlicht.

Hausse (Bullenmarkt)

St?rkerer, meist l?nger anhaltender kr?ftiger Anstieg der Aktienkurse.
Gegensatz: Baisse.

Holding

Eine Holding verwaltet als Dachgesellschaft mehrere Unternehmen, an denen sie Anteile besitzt. Die geleiteten Unternehmen bleiben dabei rechtlich selbstst?ndig, die Holding hat jedoch in der Regel bestimmenden Einfluss in allen strategischen Fragen und ist unter anderem zust?ndig für die effiziente Führung des gesamten Konzerns. Die Holding selbst bietet keine Güter oder Dienstleistungen an.

Hybridanleihe

Eine Hybridanleihe ist eine Unternehmensanleihe mit eigenkapital?hnlichen Eigenschaften und mit meist keiner oder sehr langer Laufzeit, die durch ihre Nachrangigkeit im Insolvenzfall des Emittenten eine niedrigere Rückzahlungswahrscheinlichkeit als eine gew?hnliche Anleihe hat.

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IAS

Abkürzung für International Accounting Standards.
Internationale Rechnungslegungsvorschriften, festgelegt durch das International Accounting Standards Board (IASB), ein 1973 in London gegründetes, unabh?ngiges und privat finanziertes Komitee. Die IAS bestehen innerhalb der seit 2005 in Europa verbindlichen IFRS weiter. Seit 1994 stellt die Bayer AG ihren Konzernabschluss nach IAS bzw. IFRS auf.

IASB

Abkürzung für International Accounting Standards Board.
Das IASB ist der Herausgeber der internationalen Rechnungslegungsregeln IFRS.

IFRS

Abkürzung für International Financial Reporting Standards.
Internationale Rechnungslegungsvorschriften, die seit 2005 Grundlage für die Aufstellung der Konzernabschlüsse s?mtlicher europ?ischer Gesellschaften sind, die an einer B?rse notiert sind. Ziel der zugrunde liegenden EU-Verordnung ist eine erh?hte Transparenz und eine bessere Vergleichbarkeit der Finanzberichterstattung in der EU.

Immaterielle Verm?genswerte

Nicht-physische Verm?genswerte, die in der Bilanz angesetzt werden, wie erworbene Gesch?fts- oder Firmenwerte, Patente und Technologien sowie Marken.

Inhaberaktie

Bei Inhaberaktien wird der Eigentümer in der Urkunde nicht namentlich genannt. Die Aktiengesellschaft verspricht die Leistung allein dem Aktieninhaber, nicht einer bestimmten Person. Inhaberaktien sind die in Deutschland vorherrschende Aktienform.
Gegensatz: Namensaktie

Insider

(engl. für: Eingeweihter)
Bezeichnung für Personen, die zum Beispiel aufgrund ihrer beruflichen Stellung einen Informationsvorsprung haben. Dessen Ausnutzung zum eigenen Vorteil bei Wertpapiergesch?ften ist strafbar.

Intraday-Handel

Aufbau und Aufl?sung einer Position (Devisen, Wertpapiere, etc. ) innerhalb eines Tages. Ein Intraday-Handel wird insbesondere von professionellen Anlegern betrieben, die damit kurzfristig auf Wert?nderungen von Handelsgegenst?nden innerhalb eines Tages reagieren k?nnen.

Investition

Langfristige betriebliche Kapitalanlage zur Erhaltung, Erweiterung und Verbesserung des wirtschaftlichen Produktionsapparates. Als Nettoinvestition wird der Zuwachs der Best?nde bezeichnet. Re- oder Ersatzinvestitionen sind die Ersatzbeschaffung der durch den Produktionsprozess verbrauchten Güter. Bruttoinvestitionen sind die Summe aus Netto- und Reinvestitionen.

Investitionswert

Der Investitionswert umfasst das Verm?gen, das vom Unternehmen im Betriebsprozess durch die Erwirtschaftung entsprechender Mittelzuflüsse zu verzinsen sowie teilweise auch zu reproduzieren ist.

Investmentfonds

Das von Kapitalanlagegesellschaften gebündelte Verm?gen ihrer Anleger.

Investor

Anleger am Kapitalmarkt. Investoren werden h?ufig dahingehend unterschieden, ob sie als Privatperson (Privatinvestoren) oder im Auftrag einer Institution (institutionelle Investoren) auftreten oder ob sie strategische (strategische Investoren) oder rein finanzielle (Finanzinvestoren) Ziele haben.

Investor Relations

Investor Relations (IR) ist die zielgerichtete und strategische Gestaltung der Beziehungen zwischen einer Unternehmung und den einzelnen Mitgliedern der Financial Communitiy und umfasst die Summe aller zielgerichteten Ma?nahmen und Entscheidungen zur Beziehungspflege mit bestehenden Aktion?ren und zur Akquisition neuer, potenzieller Eigenkapitalgeber. Dabei steht ein umfassender, konsistenter und zeitnaher Informationsaustausch zwischen Unternehmen und Finanzmarkt im Mittelpunkt. M?gliche Instrumente im Rahmen von IR sind Investorenkonferenzen, Unternehmenspr?sentationen vor Ort ("Roadshows"), Fach- und Forschungskonferenzen, Unternehmensbesuche, Einzel- (One-on-One-) gespr?che mit Investoren und die IR-Webseite.

IPO

Abkürzung für Initial Public Offering. Am US-amerikanischen Markt werden so Neuemissionen von Aktien bislang nicht b?rsennotierter Unternehmen genannt.

ISIN

Abkürzung für: "International Securities Identification Number". An deutschen B?rsen gehandelte Wertpapiere wie Aktien, Anleihen, Schuldverschreibungen und Optionen sind eindeutig identifizierbar an der 6-stelligen International Securities Identification Number (ISIN). Die ISIN der Bayer-Aktie lautet DE000BAY0017.

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Jahresabschluss

Durch den Jahresabschluss wird der finanzielle Erfolg eines Unternehmens im abgelaufenen Gesch?ftsjahr festgestellt. Neben der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung umfasst der Jahresabschluss bei b?rsennotierten Konzernen unter anderem auch die Finanzierungsrechnung, die Segmentberichterstattung und den Eigenkapitalspiegel. Der Jahresabschluss wird vom Vorstand aufgestellt und durch einen staatlich vereidigten Wirtschaftsprüfer auf seine Ordnungsm??igkeit geprüft.

Joint-Venture

(engl für: Gemeinschaftsunternehmen)
Unternehmen, das aus dem Zusammenschluss von mindestens zwei rechtlich selbstst?ndigen Unternehmen zum Zweck der gemeinsamen Ausführung von Projekten resultiert. In der Regel halten die beteiligten Parteien eine Kapitalbeteiligung in gleicher H?he.

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Kapitalanlage

Langfristige Anlage von Kapital zum Zweck der Werterhaltung einerseits und der Erzielung einer m?glichst hohen Rendite andererseits. Auch Geldanlage.

Kapitalanlagegesellschaft

Werden auch als Investment- oder Fondsgesellschaften bezeichnet und investieren das Geld, das ihnen von Anlegern zur Vefügung gestellt wird, nach festgelegten Grunds?tzen und Zielen.

Kapitalerh?hung

Ma?nahmen zur Erh?hung des Eigenkapitals von Unternehmen. Dabei kann die effektive Kapitalerh?hung, bei der dem Unternehmen ?frisches“ Kapital von Au?en zugeführt wird, von der nominalen Kapitalerh?hung aus Gesellschaftsmitteln unterschieden werden.

Kapitalertragsteuer

Abkürzung KESt. Die Kapitalertragsteuer wird von Dividenden und Zinsen einbehalten. Es kommen inl?ndische und in einigen F?llen ausl?ndische Kapitalertr?ge in Betracht. Schuldner der KESt ist in der Regel der Empf?nger der Kapitalertr?ge. Die Steuer wird jedoch vom Schuldner der Kapitalertr?ge oder von einer inl?ndischen Bank für seine Rechnung einbehalten und an das Finanzamt abgeführt.

Kapitalkosten

Die Rendite, die ein Unternehmen erwirtschaften muss, damit die Verzinsungsansprüche der Kapitalgeber erfüllt werden. Dabei kann zwischen den Eigen- und Fremdkapitalkosten unterschieden werden und auch ein gewichteter Gesamtkapitalkostensatz (WACC) ermittelt werden.

Kapitalrücklage

Durch die Ausgabe von Aktien in die Unternehmung eingebrachtes Kapital, das über den entsprechenden Anteil des gezeichneten Kapitals hinausgeht.

Kassakurs

Kursfeststellung derjenigen Wertpapiere, für die b?rsent?glich nur ein Kurs bestimmt wird (Einheitskurs) oder für diejenigen Auftr?ge in variabel notierten Wertpapieren, die den festgesetzten Mindestschlu? (Mindeststückzahl) nicht erreichen.

Konsensus

(engl. consensus) Der Konsensus wird oft mit der ?Markterwartung“ gleichgesetzt. Berechnet wird er als Durchschnitt von Analysten-Sch?tzungen zu bestimmten Kennzahlen eines Unternehmens, wie z. B. dem operativen Ergebnis oder dem Gewinn je Aktie.

Konsolidierung

(1) Im Aktienumfeld bezeichnet man damit die Stabilisierung der B?rsenkurse im Anschluss an Phasen st?rkerer Kursschwankungen bzw. gr??erer Kurssprünge.
(2) Konsolidierung einer Branche: Verringerung der Anzahl der Unternehmen, entweder durch übernahmen von Konkurrenten oder durch Insolvenzen.
(3) In der Bilanzierungspraxis ist die Konsolidierung die Eliminierung von konzerninternen Transaktionen im Rahmen der Konzernabschlusserstellung, die durchgeführt werden muss, nachdem alle Aktiva und Passiva sowie Aufwendungen und Ertr?ge aus den Einzelabschlüssen eines Konzerns, also des Mutterunternehmens und den Tochtergesellschaften, zu einem Summenabschluss aggregiert wurden.

Konzern

Zusammenfassung von rechtlich selbstst?ndigen Unternehmen durch finanzielle Verflechtung (Beteiligung) zu einer wirtschaftlichen Einheit unter gemeinsamer Leitung.

Kurs

Der an der B?rse notierte Aktienpreis, der sich durch Angebot und Nachfrage ergibt, wird in Euro pro Aktie ausgedrückt. Der Kurs h?ngt neben gesamtwirtschaftlichen Faktoren wesentlich von der Gewinnsituation der Aktiengesellschaft und ihren Zukunftsaussichten ab.

Kurs-Cashflow-Verh?ltnis

Das Kurs-Cashflow-Verh?ltnis ergibt sich aus dem Verh?ltnis des Aktienkurses zum Brutto-Cashflow je Aktie. Diese Kennzahl beschreibt, wie lange es dauert, den Aktienkurs aus dem Zahlungsstrom des Unternehmens zu bezahlen.

Kurs-Gewinn-Verh?ltnis (KGV)

Das KGV ergibt sich aus dem Verh?ltnis vom aktuellen Aktienkurs zum Ergebnis pro Aktie. Ein hohes KGV deutet an, dass der Markt die Aktie hoch bewertet in Erwartung zukünftiger Gewinnsteigerungen.

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Letter of Intent

Unverbindliche Absichtserkl?rung zwischen K?ufer und Verk?ufer. Ein Letter of Intent best?tigt, dass beide Seiten in Verhandlungen über einen Vertragsabschluss stehen. H?ufig bildet der Letter of Intent auch die Grundlage des anschlie?enden Vertrags. Er begründet jedoch keinerlei Rechtsansprüche.

Life Sciences

Life Sciences?umfassen insbesondere die Bereiche Gesundheit und Agrarwirtschaft. Bayer entwickelt neue Moleküle, um mit innovativen Produkten und L?sungen die Gesundheit von Mensch und Pflanze zu verbessern.

Liquidit?t

(1) F?higkeit eines Unternehmens, seine Verbindlichkeiten (Rechnungen, Tilgungszahlungen etc.) fristgerecht zu begleichen.
(2) Bei Wertpapieren h?ngt die Liquidit?t zum einen von der Zahl der sich im Umlauf befindenden Wertpapiere ab, zum anderen von der Zahl der Marktteilnehmer, die bereit sind, diese Papiere zu kaufen oder zu verkaufen. Bei liquiden Wertpapieren gibt es ausreichend Angebot und Nachfrage, sodass ein Gesch?ftsabschluss, d. h. der gleichzeitige Kauf und Verkauf, immer m?glich ist.

Listing

Angels?chsische Bezeichnung für B?rsenzulassung und/oder B?rsennotierung.
Erstmalige Notierung der Wertpapiere eines Unternehmens an einer B?rse. Für den B?rsengang muss das Unternehmen bestimmte, vom B?rsensegment abh?ngige Anforderungen an Rechnungslegung, Kapitalausstattung und Publizit?t (bspw. ad-hoc-Berichterstattung) erfüllen. Die Zulassungsstelle der B?rse entscheidet auf Antrag einer Bank und auf der Grundlage eines B?rsenzulassungsprospekts über die Zulassung zum B?rsenhandel.

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M & A

Abkürzung für Mergers and Acquisitions (engl. für: Fusions- und Akquisitionst?tigkeiten).

M & S

Abkürzung für Marketing und Sales (engl. für: Marketing und Vertrieb)

Marge

(frz. für: Rand)
Bezeichnung für die Differenz zwischen den Kosten und dem am Markt erzielten Preis einer Ware oder Dienstleistung. Die Marge wird auch verstanden als die Spanne zwischen Soll- und Habenzins. Bei der so genannten Arbitrage bezeichnet die Marge die Kursdifferenz zwischen verschiedenen Handelspl?tzen.

Marktkapitalisierung

Marktwert eines b?rsennotierten Unternehmens. Die Marktkapitalisierung berechnet sich aus der Anzahl der Aktien eines Unternehmens multipliziert mit dem aktuellen Aktienkurs.

Moody′s

Neben Standard & Poor′s ist Moody′s die bekannteste und bedeutendste Rating-Agentur.

MSCI World Index

B?rsent?glich ver?ffentlichter Index, der vom US-Investmenthaus Morgan Stanley Capital International publiziert wird und die globale Entwicklung der Aktienm?rkte misst. Der MSCI World Index hat als Basis den 01.01.1970 und umfasst um die 1600 Unternehmen aus mehr als 20 L?ndern.

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Namensaktie

Auf den Namen einer bestimmten Person lautende Aktie, deren Eigentümer im Aktienbuch der Aktiengesellschaft (AG) eingetragen ist. Als Aktion?r der Aktiengesellschaft gilt nur, wer im Aktienbuch eingetragen ist. Die Bayer AG ist seit dem Jahr 2009 eine Namensaktien-Gesellschaft.

NASDAQ

Abkürzung für National Association of Securities Dealers′ Automatic Quotation System. Markt für Aktien insbesondere junger Unternehmen au?erhalb der NYSE, seit 1980 stark expandierend. NASDAQ ist ein elektronisches Kursinformations- und Handelssysstem, welches von der National Association of Securities Dealers NASD betrieben wird.

Nennwertlose Aktie

Aktie, die auf einen bestimmten Anteil, z. B. 1/10.000 am Reinverm?gen einer Aktiengesellschaft lautet. In den USA, Gro?britannien und Kanada sehr verbreitet.
Siehe Aktienarten

Netto-Cashflow

Der Netto-Cashflow entspricht dem Cashflow aus der betrieblichen T?tigkeit nach IAS 7.

Nettoergebnis

Das Nettoergebnis (Konzernergebnis) ist der Gewinn oder Verlust des Unternehmens nach Steuern und anderen Gesellschaftern zustehenden Gewinn- oder Verlustanteilen. Das Netto-/Konzernergebnis wird in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Nettofinanzverschuldung

Die Nettofinanzverschuldung ergibt sich allgemein aus der Gegenüberstellung von Schulden und Guthaben. Bei Bayer errechnet sie sich aus der Summe aller Finanzverbindlichkeiten abzüglich der flüssigen Mittel, den kurzfristigen finanziellen Verm?genswerten und den Forderungen aus Finanzderivaten (Sicherungsgesch?fte gegen Zins- und W?hrungsrisiken).

Nicht fortgeführtes Gesch?ft

Gegenteil zum fortzuführendem Gesch?ft. Gesch?ft das ver?u?ert wurde oder in naher Zukunft ver?u?ert werden soll.

NYSE

Abkürzung für New York Stock Exchange. Name der New Yorker B?rse, h?ufig auch als Wall Street oder Big Board bezeichnet.

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OPE

Abkürzung für Operatives Ergebnis. Entspricht inhaltlich dem EBIT.

Optionsanleihe

Wertpapier, das eine Kombination aus einer herk?mmlichen Anleihe und einer Aktienoption (Call-Option) darstellt. Neben dem Anspruch auf Zins- und Tilgungszahlungen hat der Inhaber einer Optionsanleihe somit auch das Recht Aktien zu fixen Konditionen in einem festgelegten Zeitraum zu erwerben. Die Anleihe besteht unabh?ngig von der Ausübung der Option bis zum Ende der Laufzeit fort.

Optionsschein

Ein Optionsschein verbrieft das Recht (nicht die Pflicht), Aktien innerhalb einer bestimmten Frist oder zu einem bestimmten Zeitpunkt für einen vorher vereinbarten Betrag (Basispreis) zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option). Ist der Basispreis einer Call-Option (Put-Option) niedriger (h?her) als der aktuelle Kurswert der Aktie, hat die Option einen inneren Wert. Zus?tzlich zum inneren Wert besitzen Optionen einen Zeitwert, der sich daraus ergibt, dass der innere Wert der Option noch über die Restlaufzeit steigen kann.

Outperformance

Bezeichnung für eine Kursentwicklung von Wertpapieren oder Investmentfonds, die die Marktentwicklung übertrifft.

Over the Counter (OTC)

Bei Bayer steht OTC (over-the-counter) für das Gesch?ft mit nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Im Finanzwesen steht OTC für den au?erb?rslichen Handel zwischen Finanzmarktteilnehmern. Die Transaktionen unterliegen aber weiterhin den gesetzlichen Bestimmungen für den Wertpapierhandel.

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Parketthandel

Bezeichnung für den Wertpapierhandel an einer Pr?senzb?rse (von Maklern betriebener Handel im B?rsengeb?ude) im Gegensatz zum Computerhandel.

Pensionsfonds

Rechtsf?hige Versorgungseinrichtung, die gegen Zahlung von Beitr?gen eine kapitalgedeckte betriebliche Altersversorgung für einen oder mehrere Arbeitgeber durchführt. Im Unterschied zu Pensionskassen gelten für Pensionsfonds u.a. geringere Anlagebeschr?nkungen am Kapitalmarkt, wodurch vergleichsweise risikoreichere Kapitalanlagen m?glich sind.

Pensionskasse

Rechtsf?hige Versorgungseinrichtung, die den Leistungsberechtigten, im Regelfall den aktuellen und auch früheren Mitarbeitern des Tr?gerunternehmens einen Rechtsanspruch auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung gew?hrt; Eine Pensionskasse kann sowohl von Einzelunternehmen (Einzelkasse) wie auch von einem Konzernverbund (Konzernkasse) errichtet und getragen werden.

Performance

(engl. für: Leistung)
(1) Wertentwicklung eines Wertpapiers. Die Performance ergibt sich aus Kursentwicklung, Dividendenzahlungen und Bezugsrechten bei Kapitalerh?hungen. Sie wird — bezogen auf einen Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt — in Prozent angegeben.
(2) Ausdruck für die Leistungsf?higkeit bzw. für den Erfolg eines Unternehmens.

Pipeline

(engl. für: Rohrleitung)
In der Industrie versteht man unter Pipeline die Gesamtheit aller Produkte, die sich im Entwicklungsstadium befinden oder vor der Markteinführung stehen.

Portfolio

(1) Im finanzwirtschaftlichen Kontext bezeichnet ein Portfolio (auch: Portefeuille) im Allgemeinen alle im Besitz befindlichen Wertgegenst?nde. Neben Wertpapieren k?nnen bei der Portfolioanalyse bspw. auch Immobilien oder Grundbesitz Gegenstand der Untersuchung sein. Bei der Portfolioselektion besteht das Ziel im Regelfall darin, das Risiko, das im Zusammenhang mit der Kapitalanlage eingegangen wird, bspw. durch die Investition in verschiedene Assetklassen, zu diversifizieren. Bei Investmentfonds bildet das Portfolio die Zusammensetzung des Depots, bzw. die Summe der Anlageinstrumente des Fonds (Aktien, Anleihen, Derivate etc.)..
(2) Das Portfolio eines Unternehmens beschreibt die Gesch?ftsfelder und die darin bestehende Marktposition eines Unternehmens (Marktanteil, Wachstum). Das Produktportfolio ist die weitere Verfeinerung des Unternehmensportfolios bis zum einzelnen Produkt (Anteil am Umsatz, Gewinn, Zuwachsraten etc.). Ziel einer Aufstellung der Portfolios eines Unternehmens ist die Ableitung strategischer Vorgaben für die Gesch?ftsentwicklung.

Prime Standard

B?rsensegment der Frankfurter Wertpapierb?rse mit den h?chsten Transparenzstandards. Die Zulassung zum Prime Standard ist die Voraussetzung, um u.a. im DAX aufgenommen werden zu k?nnen.

Public Relations

Abkürzung PR. Information der breiten ?ffentlichkeit über die eigene Unternehmung, ihren Markt, die Gesch?ftsentwicklung usw., um das Vertrauen der ?ffentlichkeit zu erhalten. Siehe Unternehmenskommunikation.

Publizit?tspflicht

Pflicht zur Ver?ffentlichung von unternehmensbezogenen Daten, die je nach Unternehmensform und Gr??e des betrachteten Unternehmens variieren kann. Aktiengesellschaften sind i.d.R. zur Offenlegung eines (Konzern-) Jahresabschlusses, erg?nzt um einen (Konzern-) Lagebericht, verpflichtet. Darüber hinaus bestehen weitere kapitalmarktbezogene Pflichten, wie die Ad-hoc-Berichterstattung und die Ver?ffentlichung von Directors‘ Dealings.

Purchase Price Allocation (PPA)

(engl. für:?Kaufpreisaufteilung) Die PPA bezeichnet den für die Bilanzierung relevanten Schritt im Zuge einer Unternehmensübernahme, bei dem der Kaufpreis für die Anteile (Share Deal) bzw. für die übernahme der Verm?genswerte und Schulden (Asset Deal) auf die übernommen Verm?genswerte und Schulden aufgeteilt wird.

Put-Option

Das Recht, Aktien innerhalb einer bestimmten Frist oder zu einem bestimmten Zeitpunkt für einen vorher vereinbarten Betrag (Basispreis) zu verkaufen.

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Quartalsbericht

Viertelj?hrliche Finanzberichterstattung von Aktiengesellschaften. Die Bayer AG erstellt zum 1. und 3. Quartal jeweils eine Quartalsmitteilung gem. § 53 B?rsenordnung der Frankfurter Wertpapierb?rse (B?rsO FWP). Zum 2. Quartal wird ein Halbjahresfinanzbericht, der den Vorgaben des § 115 Abs. 2 Nr. 1 und 2, Abs. 3 und Abs. 4 WpHG entspricht, erstellt..

Quellensteuer

Ertragssteuer auf Leistungsvergütungen, die nicht vom Leistungsempf?nger, sondern direkt ?an der Quelle“ vom Leistungserbringer an das Finanzamt abgeführt wird. Bspw. ist die Kapitalertragssteuer eine Quellensteuer, die direkt vom Finanzinstitut und nicht erst vom Investor bezahlt wird.

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R & D

Abkürzung für Research & Development. (engl. für: Forschung und Entwicklung — F & E/FuE).
Aktivit?ten in Zusammenhang mit der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen.

Rallye

Synonym für einen starken Kursanstieg an der B?rse

Rating

Beurteilung der Kreditwürdigkeit eines Schuldners durch so genannte Rating-Agenturen anhand bestimmter Kriterien wie Verschuldungssituation, L?nderrisiko usw. Die Rating-Skalen der international bekanntesten Agenturen Standard & Poor’s und Moody’s reichen von AAA bzw. Aaa (h?chste Bonit?tsstufe) bis D bzw. C (Schuldner in Zahlungsschwierigkeiten). Für Investoren sind Ratings ein Hilfsmittel zur Beurteilung des Kreditrisikos von festverzinslichen Wertpapieren.

Realtime-Kurse

(engl. für: Echtzeitkurs) B?rsenkurs, der nicht verz?gert sondern in Echtzeit übertragen bzw. aktualisiert wird. Abh?ngig vom Anbieter ist der Zugang zu Realtime-Kursen zum Teil kostenpflichtig.

Rendite

Die Rendite misst die Verzinsung des eingesetzten Kapitals in Prozent. Man unterscheidet zum Beispiel zwischen
(1) Dividendenrendite = Verh?ltnis von Dividende zum Aktienkurs
(2) Umsatzrendite = Verh?ltnis von Gewinn zum Umsatz.

REX-Performance-Index

Index, der die Entwicklung des deutschen Rentenmarktes widerspiegelt.
Renten sind festverzinsliche Wertpapiere, zum Beispiel Staatsanleihen, Pfandbriefe oder Industrieobligationen.

ROCE

Abkürzung für return on capital employed (engl. für: Verzinsung des eingesetzten Kapitals). Die Kennzahl stellt eine m?gliche Berechnung der Gesamtkapitalrentabilit?t des Unternehmens dar und misst die Verzinsung des eingesetzten Kapitals in Prozent.

Rücklagen

über das nominelle Haftungskapital hinausgehende zus?tzliche Eigenkapitalanteile. Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen Kapitalrücklagen (Kapital flie?t der Gesellschaft von au?en zu) und Gewinnrücklagen (Rücklagenbildung aus dem erzielten Ergebnis).

Rückstellungen

Rückstellungen sind Verbindlichkeiten, deren Existenz, H?he oder F?lligkeitszeitpunkt ungewiss sind. Durch die Bildung einer Rückstellung sollen die sp?ter zu leistenden Ausgaben den Perioden zugerechnet werden, in denen sie wirtschaftlich entstanden sind. Rückstellungen werden u. a. für Steuern und Pensionen gebildet.

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S&P 500

Der 1957 von Standard & Poor′s Company entwickelte Index umfasst 500 US-amerikanische Aktien aus 10 verschiedenen Branchen. Im Gegensatz zum Dow Jones Industrial Index ist der S&P 500 nach der B?rsenkapitalisierung der enthaltenen Gesellschaften gewichtet.

Sachanlagen

Bezeichnung für die materiellen Verm?gensgegenst?nde, die auf Dauer im Unternehmen verbleiben, z. B. Grundstücke, technische Anlagen und Maschinen, Betriebs- und Gesch?ftsausstattung etc.

Safe Harbour

Die U.S.-amerikanischen Wertpapiergesetze sehen für Unternehmen im Rahmen einer Ver?ffentlichung "zukunftsgerichteter" Informationen und Vorhersagen einen sogenannten "Safe Harbour" bzw. "Disclaimer" vor, der Unternehmen in einigen F?llen vor der Haftung für zukunftsgerichtete Aussagen ausschliesst. Im Allgemeinen l?st eine zukunftsbezogene Aussage dann keine Haftung aus, wenn entweder

  • die Angabe erkennbar als zukunftsgerichtete Aussage bezeichnet wird und durch nachhaltig warnende Erkl?rungen erg?nzt wird, durch die wesentliche Faktoren aufgezeigt werden, die eine Abweichung des Vorhergesagten bewirken k?nnen; oder

  • der Kl?ger nicht beweisen kann, dass der Erkl?rende tats?chlich Kenntnis darüber hatte, dass die zukunftsgerichtete Aussage falsch oder irreführend war.

Satzung

Gesellschaftsvertragliche Grundlage einer Aktiengesellschaft, in der u.a. der Sitz des Unternehmens, der Gesch?ftszweck, die H?he des Grundkapitals und weitere grundlegende Regelungen (zum Beispiel zu Vorstand und Aufsichtsrat ) festgelegt sind.

SEC

Abkürzung für Securities and Exchange Commission. Die SEC ist die Aufsichtsbeh?rde für das Wertpapiergesch?ft in den USA.

Share Deal

Akquisition eines Unternehmens, indem die Mehrheit der Anteile/ Eigenkapitalanteile erworben wird.

Shareholder Value

(engl. shareholder = Anteilseigner; value = Wert)
Managementkonzept, das auf die Maximierung des Nutzens für den Anteilseigner abzielt. Im Mittelpunkt steht dabei die Steigerung des Unternehmens- bzw. des Aktienwerts.

Sondereinflüsse

Au?erordentliche, in der Regel einmalige Aufwendungen oder Ertr?ge.

Squeeze-out

übertragung der Aktien der Minderheitsaktion?re einer Aktiengesellschaft auf den Hauptaktion?r gegen Gew?hrung einer Abfindung. In Deutschland kann ein Hauptaktion?r ab einer Beteiligung von 95% die Durchführung eines Squeeze-out verlangen. Im Rahmen der Verschmelzung einer Aktiengesellschaft auf die Mutter-Aktiengesellschaft ist ein Squeeze-out auch schon ab einer Beteiligung von 90% m?glich.

Stakeholder Value

Stakeholder Value (engl. stakeholder = jemand, der mit einem Einsatz an einem Spiel beteiligt ist; value = Wert)
Management-Ansatz mit dem Ziel, Wert für all die zu schaffen, die von den Auswirkungen der Unternehmenspolitik betroffen sind. Gemeint sind damit z. B. auch die Arbeitnehmer und die Gesellschaft. Mit dem Stakeholder-Ansatz wird der Besorgnis Rechnung getragen, dass eine einseitige Ausrichtung des Managements am Wertzuwachs für die Aktion?re (Shareholder Value) die realwirtschaftlichen Erfolgsgrundlagen untergraben k?nnte. Es geht dabei etwa um die Frage, ob nicht eine langfristig vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Besch?ftigten durch eine kurzfristige Orientierung am B?rsenkurs gef?hrdet wird. Die Ziele von Shareholder Value und Stakeholder Value stehen nicht unbedingt im Widerspruch zueinander.

Stammaktie

Im Gegensatz zur Vorzugsaktie ist eine Stammaktie stets mit einem Stimmrecht ausgestattet.

Standard & Poors

Neben Moody′s ist Standard & Poor′s die bekannteste und bedeutendste Rating-Agentur der internationalen Finanzwelt.

Stimmrecht

Recht des Aktion?rs, an der Beschlu?fassung in der Hauptversammlung (HV) mitzuwirken (in der Regel pro Aktie eine Stimme). Jeder Aktion?r kann sein Stimmrecht mittels Vollmacht auf seine Depotbank oder einen anderen HV-Teilnehmer übertragen.

Streubesitz

Prozentualer, nicht in festem Besitz befindlicher Anteil der von einer AG ausgegebenen Aktien. Die Sch?tzung des Streubesitzes ist stets mit Unw?gbarkeiten verbunden.

Syndizierte Kreditfazilit?t

Vereinbarung über eine Kreditlinie mit einer Gruppe von Banken meist für umfangreiche Finanzierungen wie Akquisitionen, zur Erweiterung der zur Verfügung stehenden Liquidit?tsreserven oder als Sicherung für ausgegebene Schuldverschreibungen. Die Kreditlinie kann flexibel innerhalb der Laufzeit in Teilen oder ganz gezogen und auch wieder zurück-geführt werden.

Synergie

(aus dem Griech. für: Mitarbeit, Zusammenarbeit)
Als Synergieeffekt bezeichnet man die positive Wirkung, die sich unter anderem aus dem Zusammenschluss oder der Zusammenarbeit zweier Unternehmen oder Unternehmenseinheiten ergibt.

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Trading

(engl. für: Handel) Synonym für den Wertpapierhandel an der B?rse.

Tranche

Teilbetrag einer Wertpapieremission, wenn diese nicht in einem Zug, sondern in mehreren Teilen zu verschiedenen Terminen und gegebenenfalls unterschiedlichen Zinss?tzen oder — bei internationalen Anleihen — verschiedenen W?hrungen vorgenommen wird.

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Unterschieds-Brutto-Cashflow (UBCF)

Diese Kennzahl ergibt sich aus der Differenz von Brutto-Cashflow und der Brutto-Cashflow-Hurdle und ist somit der Teil des Brutto-Cashflows, der über die Verzinsungs- und Reproduktionsansprüche hinausgeht. Ist der Unterschieds-Brutto-Cashflow positiv, wurde der Wert des Unternehmens gesteigert.

US-GAAP

Abkürzung für United States Generally Accepted Accounting Principles. Die vom Financial Accounting Standards Board (FASB) herausgegebenen und von der SEC anerkannten US-GAAP sind US-amerikanische Rechnungslegungsvorschriften, die analog zu den IFRS auch international von Bedeutung sind.

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Venture Capital

Bezeichnung für Eigenkapital, das jungen Unternehmen, die ihr Wachstum nicht aus eigener Kraft finanzieren k?nnen, durch eine spezialisierte Gesellschaft (Venture Capital Gesellschaften oder Fonds) zur Verfügung gestellt wird.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen gegenüber Dritten, die eine wirtschaftliche Belastung darstellen. Im Gegensatz zu Rückstellungen ist die künftige Auszahlung hinsichtlich ihrer Existenz, ihrer H?he und ihres Eintrittszeitpunktes sicher. Sie umfassen sowohl kurzfristige Verbindlichkeiten (z.B. gegenüber Lieferanten) als auch langfristige Verbindlichkeiten (z.B. Anleihen).

Volatilit?t

(lat. volatilis = geflügelt)
Ma? für die relative Schwankungsbreite von Kursen. Bei starken Kursausschl?gen hat eine Aktie eine hohe Volatilit?t. Für den Anleger bedeutet das ein h?heres Anlagerisiko.

Vorstand

Neben Hauptversammlung und Aufsichtsrat eines der drei zentralen Organe der AG. Seine Hauptaufgaben bestehen in der Gesch?ftsführung und Vertretung der Gesellschaft nach au?en. Der Vorstand besteht aus einem oder mehreren Mitgliedern, die vom Aufsichtsrat ernannt werden. Dabei wird ein Mitglied zum Vorstandsvorsitzenden bestimmt.

Vorzugsaktie

Aktie, die im Gegensatz zur Stammaktie mit einer h?heren Dividende, dafür aber ohne Stimmrecht ausgestattet ist.

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WACC (Weighted Average Cost of Capital)

Der gewichtete Gesamtkapitalkostensatz (WACC) repr?sentiert die Verzinsungserwartungen der Kapitalgeber in Bezug auf das im Unternehmen gebundene Kapital. Er bestimmt sich als gewichteter Durchschnitt der Eigen- und Fremdkapitalkosten, wobei die Eigenkapitalkosten als Renditeerwartung der Aktion?re aus Kapitalmarktinformationen abgeleitet werden und die Fremdkapitalkosten die Bedingungen reflektieren, zu denen das Unternehmen sich langfristig verschulden kann.

W?hrungsrisiko

Bezeichnet das Risiko für Inhaber auf Fremdw?hrungen lautender Bankguthaben, Forderungen oder Wertpapiere, durch Wechselkursverluste der betreffenden W?hrung gegenüber der Heimatw?hrung Verm?genseinbu?en zu erleiden.

Wall Street

Siehe NYSE

Wandelanleihe

Auch Wandelschuldverschreibung genannt. Eine Anleihe, die zus?tzlich mit dem Recht oder der Pflicht ausgestattet ist, sie in einem bestimmten Verh?ltnis in Aktien des Unternehmens umzutauschen. Im Gegensatz zur Optionsanleihe kann die Option nicht separat, d.h. getrennt von der Anleihe gehandelt werden.

Wertpapier

Das Wertpapier ist eine Urkunde, die ein Verm?gensrecht verbrieft. B?rsenf?hige Wertpapiere werden auch als Effekten bezeichnet. Ohne das Wertpapier kann das Verm?gensrecht nicht geltend gemacht werden. Wertpapiere sind z. B. Aktien, Schuldverschreibungen, Pfandbriefe, Anleihen und Investmentanteile.

Wertpapierprospekt

Eine schriftliche Zusammenfassung von Informationen zur Art und zu den Risiken eines Wertpapiers. Vor einer B?rsenzulassung oder bestimmten Kapitalerh?hungen liegt eine sogenannte ?Prospektpflicht“ vor.

WKN

In Deutschland notierte Aktien, Anleihen, Investmentzertifikate und Optionsscheine sind durch eine sechsstellige Wertpapierkennummer (WKN) eindeutig identifizierbar.
Die WKN der Bayer Aktie lautet BAY001.

Working Capital

Unter Working Capital wird die Differenz zwischen kurzfristigem Umlaufverm?gen und kurzfristigen Verbindlichkeiten verstanden. Es wird berechnet durch den Abzug der kurzfristigen Verbindlichkeiten vom Umlaufverm?gen (exklusive liquider Mittel). Die Ver?nderung des Working Capital wird in der Finanzierungsrechnung zur Beurteilung der Finanzlage des Unternehmens herangezogen. Ziel des Working-Capital-Managements ist eine geringere Kapitalbindung durch die Minimierung der ?Finanzierungslücke“, die durch den Zeitraum zwischen Geldausgang (= Zahlung der ben?tigten Rohstoffe) und Geldeingang für das Fertigprodukt entsteht.

wpb.

Abkürzung für w?hrungs- und portfoliobereinigt

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Xetra?

Abkürzung für Exchange Electronic Trading. Computergestützter Wertpapierhandel.?über Xetra? werden die 30 DAX-Werte, die 70 MDAX-Werte, ausgesuchte weitere Aktien, Optionsscheine sowie mehrere ?ffentliche Anleihen gehandelt.?Xetra? hat am 28. November 1997 das bisherige elektronische Handelssystem IBIS abgel?st. Es handelt sich um ein technisch aufwendigeres umfangreicheres System, das zum Beispiel unter anderen zus?tzlich die Feststellung von Er?ffnungs- und Schlusskursen zul?sst und langfristig einen einheitlichen deutschen Wertpapiermarkt schaffen soll.

XTF

Marktsegment der Deutschen B?rse für Exchange-traded funds.

Zeichnung

Nachdem im Rahmen eines B?rsengangs eine Preispanne angegeben wurde, innerhalb derer der künftige Ausgabekurs der Aktien liegen soll, ist es für potenzielle Investoren m?glich Aktien zu zeichnen. Dabei ist von jedem Interessenten verpflichtend anzugeben wie viele Aktien er bis zu welchem maximalen Preis erwerben würde.

Zins

Der Zins gibt das Entgelt an, das von Fremdkapitalgebern für die tempor?re überlassung von Kapital eingefordert wird. Die konkrete H?he des Zinses wird durch unterschiedliche Faktoren, u.a. die Zinsstrukturkurve und auch das Rating eines Unternehmens, beeinflusst.