Einsatz für schwache und benachteiligte Menschen

Das gesellschaftliche Engagement von Bayer umfasst traditionell die Hilfe für notleidende Menschen sowie den Einsatz zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und sozialen Lebensverh?ltnisse in den L?ndern, in denen Bayer aktiv ist. Passend zur Unternehmensstrategie von Bayer werden besonders auch Initiativen unterstützt, die auf innovative Weise zu wegweisenden Verbesserungen in den Bereichen Gesundheit und Ern?hrung führen.

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Programme in den Bereichen Mitarbeiter-Engagement?(Volunteering) sowie Unterstützung von Sozialpionieren und Start-Ups werden von der?Bayer Cares Foundation?durchgeführt. Im Bereich Katastrophenhilfe verfolgt Bayer eine doppelte Strategie: Das Unternehmen leistet in Katastrophenf?llen Soforthilfe – sei es mit Geld- und Medikamentenspenden oder mit Sachspenden zur Wiederherstellung der Infrastruktur. Darüber hinaus f?rdert die Sozialstiftung der Bayer AG nachhaltige Wiederaufbauprojekte.

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Ein wichtiges Instrument des gesellschaftlichen Engagements von Bayer ist zudem die Unterstützung langfristig angelegter Projekte im Gesundheitssektor. Hierfür kooperiert das Unternehmen eng mit anerkannten staatlichen Institutionen, internationalen Organisationen und Nicht-Regierungsorganisationen.

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Mitarbeiter-Engagement

Rückenwind für Engagierte: Unter diesem Motto f?rdert die Bayer-Sozialstiftung motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in ihrer Freizeit und mit viel Herzblut Mitmenschen unterstützen – und damit neue Impulse für die Gesellschaft setzen.

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Im?Internationalen Ehrenamtsprogramm?unterstützt die Bayer Cares Foundation Mitarbeiter und Pension?re, die sich in Projekten ehrenamtlich für die Verbesserung der Lebensverh?ltnisse in den Einzugsgebieten der weltweiten Unternehmensstandorte einsetzen. Im Fokus stehen innovative Ans?tze, die nachhaltig ausgerichtet sind und Modellcharakter besitzen. Die Stiftung erm?glicht die Realisierung der gemeinnützigen Initiativen durch eine finanzielle Unterstützung von bis zu 5.000 Euro pro Projekt. Seit 2007 wurde im Programm bereits die Umsetzung von 933 Projekten mit mehr als drei Millionen Euro erm?glicht.

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Mit ebenfalls bis zu 5.000 Euro werden in Deutschland Projekte in unserem Programm?Inklusion durch Sport?unterstützt, die Menschen mit Handicap mithilfe von Sportangeboten mehr Wohlbefinden und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erm?glichen. Unterstützt wird das Programm von der Herbert-Grünewald-Stiftung.

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Mit der Spenden-Aktion?Helping Cents?rufen die Bayer-Stiftungen und der Unternehmensbereich HR Mitarbeiter auf, die Cent-Betr?ge ihres monatlichen Gehalts abzurunden und sich – mit bis zu 99 Cent – für den ?guten Zweck“ zu beteiligen. Ganz nach dem Motto: Wenn viele kleine Beitr?ge leisten, dann kann etwas Gro?es entstehen.?Das gespendete Geld flie?t zurück in die Projekte der Mitarbeiter, die sich beim internationalen Ehrenamtsprogramm bewerben und eine F?rderung erhalten. Somit spenden Mitarbeiter für Mitarbeiter und erreichen zusammen Gro?es in der ganzen Welt.

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20-Millionen-Euro-Fonds für soziale Innovationen

Die Bayer-Stiftung hat 2019 ihren neuen, mit 20 Millionen Euro ausgestatteten, Fonds ins Leben gerufen, um ein Netzwerk für soziale Innovation zu etablieren. In einem ersten Schritt wurden drei Millionen Euro an vier wegweisende soziale Unternehmen vergeben: myAgro, Mercy Corps, Path und Living Goods. Mit den Geldern aus dem Fonds sollen technologische und unternehmerische L?sungen in den Bereichen Gesundheit und Landwirtschaft gef?rdert werden, die es afrikanischen Kleinbauern erm?glichen, sich selbst aus der Armut zu befreien.

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Durch die F?rdermittel werden die vier Organisationen über eine Million Menschen in afrikanischen Kleinbauernhaushalten erreichen. Sie erm?glichen den Kleinbauern, eine Steigerung ihrer Ertr?ge und Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen zu erhalten. Mit dieser Investition forciert Bayer seine Bestrebungen, bis 2030 das Leben von 100 Millionen Menschen (Kleinbauern und deren Familienmitglieder) nachhaltig zu verbessern.

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Katastrophenhilfe

Im Rahmen seines Katastrophenhilfe-Programms stellt Bayer Soforthilfe für von Naturkatastrophen betroffene Menschen bereit. Damit werden in akute Not geratene Bürger auf schnelle und unbürokratische Weise unterstützt. H?ufig erhalten die Spendengelder anerkannte Organisationen in den betroffenen L?ndern oder Regionen, mit denen Bayer seit vielen Jahren strategisch zusammenarbeitet.

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Nach der ersten Nothilfe unterstützt die?Katastrophenhilfe der Bayer Cares Foundation?dabei langfristige Perspektiven zu schaffen. Sie f?rdert zum Beispiel den Bau neuer Unterkünfte, von Krankenstationen oder Bildungseinrichtungen und sorgt dafür, dass lebenswichtige Hilfsmittel und Medikamente zur Verfügung stehen.

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Im Jahr 2019 leistete Bayer beispielsweise in folgenden beiden F?llen Soforthilfe:

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Bayer spendete unter anderem 200.000 EUR als Soforthilfe nach Mosambik, um dort Hilfskr?fte zu unterstützen, nachdem das Land 2019 von dem Zyklon Idai getroffen wurde. Zahlreiche Menschen fielen dem Zyklon zum Opfer und noch mehr wurden durch die Katastrophe obdachlos und waren auf Hilfe angewiesen.
In Amerika unterstütze Bayer das Rote Kreuz w?hrend der Hurrikan-Zeit mit einer Spende von 100.000 EUR.

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Kooperationen und Beteiligungen an Netzwerken im Gesundheitssektor

Zur Verbesserung der Gesundheitsverh?ltnisse in ?rmeren Regionen der Welt ist Bayer Kooperationspartner von anerkannten Organisationen und beteiligt sich an zielführenden Netzwerken und Initiativen.

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Bek?mpfung nicht-übertragbarer und tropischer Krankheiten?

Nicht-übertragbare Krankheiten (Non-Communicable Diseases, NCDs) stellen ein schwerwiegendes Gesundheitsproblem dar, von dem Menschen rund um den Globus betroffen sind. Nach Angaben der?Weltgesundheitsorganisation (WHO)?sind sie die h?ufigste Ursache für Krankheit und Tod: Auf sie entfallen 60 Prozent aller Todesf?lle weltweit.

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22 global t?tige pharmazeutische Unternehmen, darunter Bayer, haben in Kooperation mit der?Internationalen Vereinigung gegen Krebs?und der Weltbank die globale Initiative?Access Accelerated?auf dem Weltwirtschaftsforum 2017 in Davos aus der Taufe gehoben. Die Initiative ist die erste Kooperation verschiedener Stakeholder mit dem Ziel, NCD-Patienten in einkommensschw?cheren L?ndern einen besseren Zugang zu Therapieleistungen zu erm?glichen. Sie tr?gt zur Verwirklichung des Nachhaltigkeitsziels der Vereinten Nationen bei, die Zahl der NCD-bedingten vorzeitigen Todesf?lle bis 2030 um ein Drittel zu senken.

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Im Rahmen unserer ?Access to Medicine“-Aktivit?ten engagieren wir uns für die Bek?mpfung von vernachl?ssigten tropischen Krankheiten, zu denen unter anderem Chagas und die Afrikanische Schlafkrankheit z?hlen.

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Access Accelerated
Durch ?Access Accelerated“ sollen Patienten mit NCDs die Behandlung und Therapie bekommen, die sie ben?tigen.

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Für die?Versorgung von mit Chagas infizierten Menschen?– laut Weltgesundheitsorganisation sind dies weltweit insgesamt rund 10 Millionen – stellt Bayer der WHO j?hrlich kostenfrei das Medikament Lampit? zur Verfügung und unterstützt zudem finanziell die lokale Logistik und Distribution.
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Für die Schlafkrankheit liefert Bayer an die WHO kostenfrei das Arzneimittel Germanin? sowie Lampit?, welches in Kombination mit dem Wirkstoff eines anderen Herstellers in der Therapie eingesetzt wird. Durch diese kontinuierliche Zusammenarbeit und besonders durch die Arbeit der WHO konnte die Zahl der Infizierten drastisch gesenkt werden (2009 gab es erstmals weniger als 10.000 Erkrankte, 2018 rund 1.000 Neuerkrankte).

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Familienplanung und die richtige Aufkl?rung?

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Der Zugang zu einem breiten Angebot hormoneller Verhütungsmittel ist für die erfolgreiche F?rderung der Familienplanung entscheidend. Bayer unterstützt seit über 50 Jahren Programme mit diesem Anliegen in bereits mehr als 130 L?ndern.

Eine dieser Initiativen ist die gemeinsam mit der?United States Agency for International Development?ins Leben gerufene?Contraceptive Security Initiative, die für Verbraucher mit mittlerem Einkommen in afrikanischen M?rkten südlich der Sahara das hormonelle Verhütungsmittel Microgynon? Fe zur Verfügung stellt.

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Beim Zugang zu Verhütungsmitteln ist für Frauen auch die Entscheidungsfreiheit zwischen verschiedenen verfügbaren Methoden wichtig – unter anderem für eine reversible Langzeitverhütungsmethode. Das?Jadelle Access Program?von Bayer und der?Bill & Melinda Gates Foundation?erm?glicht den Zugang zu dieser immer noch wenig verwendeten Verhütungsmethode und er?ffnet Frauen mehr Optionen.

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Familienplanung beginnt mit der richtigen Aufkl?rung – insbesondere Teenager und junge Erwachsene müssen umfassend über sexuelle Gesundheit aufgekl?rt werden. Bayer arbeitet mit der?White Ribbon Alliance, der UNO und anderen wichtigen Stakeholdern zusammen, um die Selbstmedikation zu f?rdern. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Verhinderung von Todesf?llen unter Müttern, Neugeborenen und Kindern.

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Damit es weltweit nicht mehr zu ungewollten Schwangerschaften kommt, müssen Hindernisse beseitigt werden, die junge Menschen davon abhalten Versorgungsleistungen für sexuelle Gesundheit in Anspruch zu nehmen.
Daher haben die Nichtregierungsorganisation?Women Deliver?und Bayer das Projekt?Botschafter für den Weltverhütungstag?zur Unterstützung des Motto-Tages ins Leben gerufen. Zehn junge Menschen werden darin bef?higt, als Fürsprecher der Jugend aufzutreten und sich für deren Bedürfnisse stark zu machen.

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Zudem sponsert Bayer die Initiative?120 Under 40?des?Bill & Melinda Gates Instituts für Bev?lkerung und reproduktive Gesundheit, welche Erfolge der n?chsten Generation von Vordenkern im Bereich Familienplanung besonders hervorhebt und anerkennt.

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